Rainer neske Vertrag

Tatsächlich tauchte sein Name schon sehr schnell wieder in der Diskussion auf. Als Commerzbank-Chef Martin Blessing im November 2015 erklärte, dass er seinen Vorstandsvertrag nicht über Oktober 2016 hinaus verlängern wird, war Neske einer der ersten, die in Branchenkreisen als Nachfolger gehandelt wurden. Doch angeblich hat sich Commerzbank-Aufsichtsratschef Klaus-Peter Müller gegen einen solchen Wechsel ausgesprochen – Deutsche und Commerzbank sind halt immer noch ganz besondere Wettbewerber. Dabei hätte Neske zur Commerzbank gepasst. Er ähnelt vom Typ her dem heutigen Chef Blessing. Neske legt Wert auf Zeit für seine Familie, geht am Samstag gern selbst auf dem Wochenmarkt einkaufen und hält auch schon mal auf den Nachhauseweg bei der Pizzeria, um dort das Abendessen abzuholen. Rainer Neske verließ nach Streitigkeit unter anderem über den Verkauf der Postbank die Deutsche Bank auf Beschluss des Aufsichtsrates vom 20. Mai 2015 in Niederlegung seines Mandats per Auflösungsvertrag. Privatkundenchef verlässt Deutsche Bank nach 25 Jahren: Aufstieg und Ausstieg des Rainer Neske Insidern zufolge gilt der frühere LBBW-Chef Hans-Jörg Vetter als Favorit für den Posten des Commerzbank-Aufsichtsratschefs. Vetter stand von 2009 bis 2016 an der Spitze der LBBW.

. Sportsmanship: Rainer Neske, hier mit seiner Frau Martina auf dem Ball des Sports im Februar 2014, hat den Machtkampf vor allem gegen Anshu Jain im Frühjahr 2015 verloren. Er wird die Bank verlassen – nach 25 Jahren. Josef Ackermann hat erklärt, auf seinen Jahresbonus zugunsten verdienter Mitarbeiter, die das Geld nötiger haben, zu verzichten. Doch es ist fraglich, ob es am Jahresende für die Banker überhaupt einen Bonus geben wird. Der Weg für Eckhard Forst an die Spitze des Bundesverbandes der öffentlichen Banken scheint frei. Denn ein anderer Bankenmanager hat abgesagt. Dabei musste der neue Chef einen deutlichen Gewinnrückgang verkünden, der sich auch vor allem im im Segment Unternehmen (Corporates) zeigt. Operativ verdiente die LBBW insgesamt im vergangenen Jahr mit etwa 520 Millionen Euro ähnlich viel wie 2015. Doch auf den Firmenwert der Tochter SachsenLB schreibt der Konzern fast 380 Millionen Euro ab. Dabei handelt es sich um eine so genannte Goodwill-Abschreibung.

Die lange Phase extrem niedriger Zinsen mache die Vollabschreibung des Goodwills erforderlich, so Neske. . Die Deutsche Bank plant keinen Kahlschlag bei der Postbank, an der sie die Merheit erworben hat. Jede Aussage zu einem Stellenabbau ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt unseriös, sagte Vorstand Neske der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Noch stolze 14 Monate ist Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann im Amt – und trotzdem ist der Kampf um seine Nachfolge schon ausgebrochen. Bald wird die Führungsspitze kräftig umgebaut: Vorrunde im großen Casting für Deutschlands wichtigsten Bankmanager-Posten? Vetter hat den Schrumpfkurs durchgezogen und den Einfluss der Politik zurückgedrängt.

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